1. Was ist energetische Psychotherapie?

„Energetische Psychotherapie“ bezeichnet nicht eine einzelne Methode, sondern dient als Sammelbegriff für verschiedene Verfahren, die alle eine Gemeinsamkeit haben: Sie betrachten psychische und emotionale Probleme als energetische Phänomene.
Für die fernöstliche Heilkunde war dies immer eine Selbstverständlichkeit; für unsere heutige westliche Medizin dagegen ist diese Sichtweise noch so neu, dass sie noch gar nicht zur Kenntnis genommen wurde. Bislang gibt es erst wenige wissenschaftliche Untersuchungen darüber.
Einen Teil der Methoden aus dem Bereich der energetischen Psychotherapie können Sie selbständig zu Hause anwenden. Dadurch werden Sie von fremder Hilfe weitgehend unabhängig. Die hier aufgeführten Verfahren sind in der Regel frei von unerwünschten Nebenwirkungen, wenn sie richtig ausgeführt werden. Deshalb sollten Sie sie bei einem erfahrenen Therapeuten erlernen.
Energetische Psychotherapie hat klar umschriebene Anwendungsgebiete. Sie ist wirksam, kann aber keine Wunder vollbringen.

2. Welche Probleme lassen sich mit den verschiedenen Methoden der energetischen Psychotherapie behandeln?

  • Tierphobien. Hierzu zählen überstarke Ängste vor Hunden, Spinnen, Mäusen usw.
  • Flugangst (in einem Teil der Fälle)
  • Prüfungsangst (im überwiegenden Teil der Fälle)
  • Lampenfieber und Verspannungen bei Auftritten vor Publikum. Hierzu zählen auch Verkrampfungen bei Musikern während des Spielens oder Singens.
  • Folgen unangenehmer Erlebnisse. Wenn der Gedanke an einen zurückliegenden Unfall, einen medizinischen Eingriff oder ein anderes schlimmes Erlebnis Unruhe, Herzklopfen, Angstgefühle oder unangenehme Körperempfindungen hervorruft.

3. Welche Methoden gehören zur energetischen Psychotherapie?

a) Das Klopfen auf ausgewählte Akupunkturpunkte
b) Fliessenlassen von Energie
c) Übungen mit Augenbewegungen.
Im weitesten Sinn könnte man auch Homöopathie und Bachblüten, die auf der energetischen Ebene wirken mit hinzuzählen. Derzeit begrenzen wir den Begriff „energetische Psychotherapie“ auf die drei oben genannten Methoden.

Zu a) Dieses Verfahren beruht auf den Prinzipien der jahrtausendealten chinesischen Akupunkturlehre. Darauf aufbauend, wurde es in den letzten 20 Jahren entwickelt und in gewissem Umfang auch wissenschaftlich geprüft.
Je nach der Symptomatik wählt der Therapeut bestimmte Punkte aus, die der Patient selbst mit den Fingerspitzen beklopft. Die Übungen setzt er dann zu Hause selbständig fort. Der Zeitaufwand liegt zwischen 5 und 25 Minuten pro Tag.
Nebenwirkungen wurden bisher nicht bekannt. Nach dem Klopfen sollten sich die Symptome spürbar verändert haben. Ansonsten ist erst ein Therapiehindernis (s. 3.) zu beseitigen.
Schon vor dreitausend Jahren kannten die Chinesen das Massieren von Akupunkturpunkten. Dass einfaches Klopfen ebenfalls sehr wirksam ist, kann man schwer glauben. Deshalb ist es am überzeugendsten, es einfach einmal selbst auszuprobieren und die Veränderung am eigenen Leib zu spüren.

Zu b) Erscheint einem das Klopfen auf Akupunkturpunkte schon unglaublich, so hält man das In-Fluß-Bringen von Energie für Spinnerei. Ich selbst (D.B.) hielt es lange Zeit für Humbug und änderte meine Meinung erst, nachdem ich es an mir selbst erfolgreich ausprobierte.
Das Energiefließen hat seine Ursprünge im alten chinesischen Qigong („Schattenboxen“) und dem aus Indien stammenden Yoga. Es funktioniert ohne Beeinflussung von außen: Der Patient macht die Übung ganz für sich. Es ist kinderleicht. Tatsächlich macht es Kindern Spaß, weil sie am besten spüren, wie Trauer, Angst Ärger oder innere Unruhe, die man alle als Energien betrachten kann, einer spürbaren Erleichterung Platz machen.
Die Methode wird hier bewusst nicht näher beschrieben, da Sie sie am sichersten bei einem darin erfahrenen Therapeuten erlernen, der Ihnen sagt, was im einzelnen Fall zu beachten ist. (Auch Yoga lässt sich nur schwer aus einem Buch erlernen.)

Zu c) Im Gegensatz zu den ersten beiden Verfahren sind die Augebewegungen nicht für die Anwendung zu Hause gedacht, sondern werden ausschließlich von darin ausgebildeten Psychotherapeuten angewandt.
Die Idee hierzu stammt ebenfalls aus dem alten chinesischen Qigong („Schattenboxen“) wo sie als zusätzliche Übung eingesetzt wurden. Augenbewegungen können mit Atemübungen verbunden werden. Im Indischen heißt es: Der Atem verbindet Körper und Seele. Die Augenbewegungen haben nichts mit Hypnose zu tun. Im Gegenteil: Der Patient ist bei allen Übungen wach und konzentriert und bestimmt grundsätzlich immer selbst wie er arbeiten möchte.

4. Was ist das Gemeinsame der verschiedenen Methoden der energetischen Psychotherapie?

Die Heilkunde aller alten Hochkulturen, darunter Ägypten, Indien und China arbeiteten schon vor tausenden von Jahren mit einer physikalisch nicht messbaren Energie, die als eine Art Lebensenergie angesehen wird. Die Kunst, besteht darin, ein Zuviel und ein Zuwenig an Energie auszugleichen oder verbrauchte Energie abfließen zu lassen . Um nichts anderes geht es in der Akupunktur, im Qigong, TaiChi undYoga. Aus diesen alten Traditionen weiterentwickelte Methoden helfen uns heute auf einfache Weise, ohne Medikamente in die emotionale Balance zu kommen.

5. Wirkt energetische Psychotherapie bei allen Menschen?

Keine Methode ist zu hundert Prozent wirksam. Ein positiver Effekt kann vermindert sein oder auch ausbleiben bei Personen, die eine Entzündung im Köper haben (Kieferhöhle, Zähne), die mit Schwermetallen oder Giftstoffen stark belastet sind, die Nahrungsmittel zu sich nehmen auf die sie allergisch oder überempfindlich reagieren und die übermäßig viel Kaffee, Tee oder Cola und zu wenig Wasser trinken.
Etwa 5% der Menschen haben ein schlechtes Gespür für den eigenen Körper. Bei ihnen tritt zwar eine positive Veränderung ein, aber sie können sie nicht wahrnehmen.

6. Kann man energetische Psychotherapie auch bei Kindern anwenden?

Kinder reagieren auf energetische Impulse viel leichter als Erwachsene. Aus diesem Grund wirkt Homöopathie bei Kindern viel besser als bei Erwachsenen. Die Methoden der energetischen Psychotherapie wirken daher bei Kindern besonders gut. Es sind in der Regel weniger und kürzere Behandlungen erforderlich.
Wie effektiv eine energetische Therapie ist, hängt aber auch von den äußeren Umständen ab: Es macht keinen Sinn, Prüfungsangst mit energetischen Methoden „wegzaubern“ zu wollen, wenn Eltern mit übertriebenem Ehrgeiz ihre Kinder unter Leistungsdruck stellen.

7. Muss ich an die Wirksamkeit der Methode glauben?

Die Antwort ist ein klares Nein. Allerdings: So wie Sie Ihre Energie durch Ihre Intention (Absicht) in Fluß bringen können, ist es natürlich auch möglich, sie willentlich zu blockieren. Eine negative Überzeugung wirkt hinderlich. Dennoch müssen Sie weder glauben, dass in Ihrem Körper Energie fließt, noch davon überzeugt sein, dass die Methoden wirkungsvoll sind. Sie benötigen nur eins: Die Offenheit, es vorbehaltlos auszuprobieren. Die gleiche Haltung haben auch Kinder und Tiere, bei denen energetische Verfahren gut wirken, was aus der Akupunktur und Homöopathie gut bekannt ist.

8. Ist energetische Psychotherapie nur etwas für Kranke?

Nein. Eher das Gegenteil ist der Fall: Wer wirklich seelisch leidet (Ängste, Zwänge , Depressionen) braucht eine konventionelle Psychotherapie. Die hier beschriebenen Methoden der energetischen Psychotherapie sind gedacht für Menschen, die gesund sind, und lediglich eine Schwierigkeit, die sie im alltäglichen Leben beeinträchtigt, ohne großen Aufwand (nach fachgerechter Anleitung) weitgehend selbständig überwinden möchten.
Stören Sie sich nicht an dem Begriff „Psychotherapie“. Trotz der etablierten Bezeichnung geht es hier um eine neue Art von Medizin für Ihre Emotionen.

9. Übernehmen die Krankenkassen die Kosten?

Ihre Krankenkasse wird voraussichtlich die Kosten nicht übernehmen, da sie nach den Richtlinien für Psychotherapie ausschließlich Verhaltenstherapie, Psychoanalyse, tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie und Kinder- und Jugendlichentherapie bezahlt. Die energetische Psychotherapie zählt nicht dazu.
Hinzu kommt, daß Menschen, die Verfahren aus dem Bereich der energetischen Psychotherapie anwenden, in der Regel nicht im medizinischen Sinn krank sind.

10. Wie hoch sind die Kosten zur Behandlung von Phobien, Prüfungsangst, Lampenfieber?

Das Honorar basiert bei Ärzten auf der GOÄ (Gebührenordnung für Ärzte) und liegt für eine Einzelsitzung von 50 Minuten zwischen 72 und 92,50 Euro. Bei kürzeren Sitzungen entsprechend weniger.
Die Methoden müssen richtig angewandt werden. Deshalb sollten Sie sie bei einem darin erfahrenen Therapeuten erlernen. Der Vorteil ist, dass sie einfach zu erlernen sind, so dass Sie einen großen Teil der Arbeit dann allein zu Hause tun können.
Es ist schwer im voraus zu sagen, wie viele Sitzungen beim Therapeuten erforderlich sind. Bei kleineren Problemen reichen oft 1 bis 3 Sitzungen. Bei komplexen, schon lange bestehenden Schwierigkeiten können auch einmal 7 -12 Termine erforderlich sein.

11. Wie finde ich einen Therapeuten bei dem ich die Methoden erlernen kann?

Das ist der derzeit schwierigste Punkt. Noch gibt es erst wenige in diesen Methoden erfahrene Psychotherapeuten. Vielleicht lerne ich über diese Websites Kollegen kennen, die wie ich Arzt und Psychotherapeut sind und ebenfalls über viele Jahre praktische Erfahrung in der Anwendung der energetischen Psychotherapie haben.

12. Dank

Mein herzlicher Dank gilt Roger Callahan, Tapas Fleming, Fred P. Gallo. Silvia Hartmann, Dietrich Klinghardt, Josef Ruhland, Dorothea v. Stumpfeldt und vielen anderen, von denen ich lernen durfte.

 

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Die ärztliche Approbation wurde vom Regierungspräsidenten Darmstadt/Hessen verliehen.

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